Wegfall des Verlustvortrags

Eingetragen bei: News | 0

bei Erwerb von Anteilen an KapGes zwischen 25 v.H. und 50 v.H. für die Jahre 2008 – 2016 ist verfassungswidrig

Das BVerfG hat mit Beschluss vom 29.3.2017 – 2 BvL 6/11 entschieden, dass § 8c Abs. 1 KStG – wonach vor allem Verlustvorträge bei einem schädlichen Beteiligungserwerb anteilig untergehen – in den Fassungen von 2008 – 2015 verfassungswidrig ist.

Für die Praxis bedeutet dieser Beschluss, dass bei Anteilserwerben bis zu 50 v.H. der Anteile sämtliche Veranlagungen von 2008 – 2015 offen gehalten werden müssen.